Der Messestand und das Konzept dahinter

Messebau Zimmermann GmbH

Die Konzeption und Gestaltung des Messestandes ist ein entscheidender Aspekt der Vorbereitungsphase und ein wichtiger Erfolgsfaktor. Messestände können mobil, modular oder konventionell sein, die Gestaltungsmöglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Zudem muss entschieden werden, ob der Messestand gemietet oder komplett bzw. in Teilen gekauft wird.

Die Besucher einer Messe sind extrem vielen, vor allem optischen, Eindrücken und Reizen ausgesetzt. Jeder Messestand, der bewusst wahrgenommen werden soll, muss sich von der Masse der anderen Stände abheben. Damit dies gelingt, gilt es, seinen Stand besonders individuell und kreativ in Szene zu setzen. Das Konzept hinter dem Stand sollte auf die Besucher schlüssig wirken, das Design und die verwendeten Materialien sollten hochwertig und optisch ansprechend sein, Gäste sich willkommen fühlen. Auf einer Messe ist der Stand die Visitenkarte Ihres Unternehmens.

 

 

Der individuelle Stand:

Die individuelle Gestaltung eines Messestandes muss nicht unbedingt das geplante Budget sprengen. Für einen individuell designten Messestand kann die Kalkulation bei ca. 100 € / m² beginnen. Dabei handelt es sich dann um mobile und modulare Systeme, welche recht unkompliziert aufzubauen und zu transportieren sind.

Die neusten modularen Systeme für Messestände aus mobilen und vielseitig kombinierbaren Aluminiumrahmen in Verbindung mit hochwertig bedruckten Stoffbannern- oder Wänden ermöglichen eine individuelle Gestaltung zu günstigen Preisen, welche dennoch große Aufmerksamkeit erzeugen können. Die Alu-Rahmen können an unterschiedliche Grundflächen und Höhen je nach Standort und Veranstaltervorgaben einfach angepasst werden und setzen Kreativität und Einfallsreichtum keine Grenzen.

Die Planung für die Wahl des Messestandes sollte früh genug begonnen werden, um ausreichend Zeit zu haben, Angebote und Designvorschläge zu vergleichen und ggf. im Verlauf auch noch anzupassen. Für einen klassischen Messestand sollte mit der Konzeption ca. drei Monate vorher gestartet werden, bei modularen Systemen kann etwas weniger Zeit eingeplant werden. Für doppelstöckige Varianten sollte man ca. 5 Monate vor Messebeginn beginnen.

 

 

Das Konzept hinter dem Stand:

Die Botschaft und Idee, die hinter einem Stand stehen, sollte für den Besucher auf den ersten Blick erkennbar sein. Ein Messestand sollte Aufmerksamkeit erregen und Besucher anziehen und sich von den anderen Ständen positiv abheben. Daher ist das Konzept, welches hinter einem Stand steht, in Abhängigkeit von Budget maßgeblich am Messeerfolg beteiligt.

Der Ausgangspunkt für die Konzeption eines Standes ist das definierte Messeziel. Möchte ein Unternehmen beispielsweise eher seine neuen Produkte oder Dienstleistungen präsentieren, Neukunden akquirieren, die Beziehungen zu Bestandskunden festigen oder auf eine neue Firmenausrichtung aufmerksam machen? Das Standkonzept sollte immer dem festgelegten Ziel entsprechen und die Aufmerksamkeit der Besucher genau darauf lenken. Das ausgewählte Konzept sollte auf jeden Fall ganzheitlich ausgerichtet sein und nicht nur den Messestand als solches, sondern auch die Unternehmens- und Produktdarstellung, das Verhalten und die Bekleidung des Teams einschließen. Nachfolgend werden die wichtigsten Konzepte kurz vorgestellt:

  1. Dialogorientiert
    Falls ein Unternehmen darauf abzielt, die Beziehungen zum bereits bestehenden Kundenstamm zu festigen und zu intensivieren, sollte auch der Messestand dementsprechend offen gestaltet werden, um genügend Raum für angenehme Gespräche zu schaffen. Neue Produkte und Dienstleistungen treten in den Hintergrund, Broschüren und Prospekte sollten eher dezent präsentiert werden. Kommunikationsbereitschaft wird beispielsweise über Stehtische, Sitzecken und eine Cateringtheke signalisiert.
  2. Produktorientiert
    Ist das übergeordnete Ziel die Gewinnung neuer Kunden, rückt dementsprechend die Vorstellung neuer Produkte und Dienstleistungen in den Vordergrund, denn dieses Mittel hat sich zur Ansprache von neuen Zielgruppen in den letzten Jahren auf Messen etabliert. Durch Scheinwerfer, Podeste, Monitore oder interaktive Geräte, werden die ausgewählten Themen und Exponate dementsprechend hervorgehoben und erklärt.
  3. Lösungsorientiert
    Wenn aktuell keine neuen Produkte oder Dienstleistungen präsentiert werden können, aber dennoch potenzielle Neukunden angesprochen und Bestandskundenkontakte gepflegt werden sollen, bietet sich ein „lösungsorientiertes“ Standkonzept an. Hierbei muss dem Besucher eine bestimmte Problemstellung vor Augen geführt werden, die ihm vorher so noch nicht bewusst war und für die das Unternehmen am Stand einen passenden Lösungsansatz vorstellt. Als Mittel bieten sich Vorträge und Präsentationen an, für die viele Messeveranstalter auch separate Bühnen und Formate bereithalten. Auch können interaktive Geräte und Monitore in den Aktionszonen des Standes genutzt werden, um den Interessenten solche Bedarfssituationen samt Lösungsansatz vorzustellen.
  4. Beratungsorientiert
    Über das Schaffen einer Bedarfssituation kann den Kunden gleichzeitig die Vielschichtigkeit und Komplexität eines Sachverhalts vor Augen geführt werden. An dieser Stelle kann ein Unternehmen seine beraterischen Kompetenzen präsentieren. In Kundengesprächen können unterschiedliche Sichtweisen einer Problemstellung dargestellt werden und gezielte und bedarfsgerechte Beratungen durchgeführt werden. Bei dieser Konzeptausrichtung müssen die Mitarbeiter am Stand hochqualifiziert sein und über ausreichend Fachwissen verfügen. Zudem sollten sie hohes Kommunikationsgeschick mitbringen.

 

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